Höhlentopografie gestern, heute und morgen

Die fortschreitende Entwicklung der Techniken in der Vermessung, Beschreibung und Darstellung von unterirdischen Hohlräumen brachte zweifellos Vorteile (z.B. Präzision der Messungen), aber auch Probleme wie einen fehlenden Standard mit sich. Da sich offensichtlich auch die Bedürfnisse verändern (z.B. 3D-Animationen), muss es also irgendwie gelingen, Daten aus jahrzehntelanger klassischer Erforschung mit neuen Werten zusammenzuführen.Am Workshop sollen frühere und heutige Bedürfnisse und Techniken analysiert und zukünftige erarbeitet werden. Als Hauptresultat sollen künftige Standards der Höhlentopografie entstehen.
Auf drei bis vier halbstündige, vorgängig vorbereitete Teilnehmervorträge soll jeweils eine ebenso lange Diskussion anschliessen.
Vorgeschlagen werden folgende Fragestellungen:

  1. Wozu dient die Höhlentopografie? (gestern, heute, morgen)
  2. Welches sind die Techniken der Höhlentopografie? (gestern, heute, morgen)
  3. Welchen Minimum-Standard gilt es für die drei kommenden Jahrzehnte einzurichten?

Der Workshop kann nur angeboten werden, wenn sich interessierte Referenten melden. Es sind auch weitere oder veränderte Fragestellungen möglich und der Anlass kann bei Bedarf von einem halben auf einen ganzen Tag verlängert werden.

Kursleitung: Pierre-Yves Jeannin
Dauer: Freitag Nachmittag ab 1330
Teilnehmerzahl: mind. 3 Personen
Kurskosten: kleiner Unkostenbeitrag

ACHTUNG: Vor diesem Workshop findet am Vormittag ein Topographiekurs statt. Der Besuch beider Teile ist möglich, die beiden Workshops müssen aber getrennt gebucht werden.

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