Caspar Wolf – der „Höhlenwolf“

Franz Lindenmayr

1735 wurde in Muri im Kanton Aargau Caspar Wolf geboren. 1783 wurde er in Heidelberg in ein Armengrab gelegt. Von Beruf war er Maler, und in seinem Gesamtoevre, das 511 Nummern umfaßt, finden sich etwa 50 künstlerische Erzeugnisse, die Höhlenmotive zeigen. Deshalb hat er auch den Spitznamen „Höhlenwolf“ bekommen, obwohl er mit gleichem Recht dann auch „Gletscher-„ oder „Wasserfallwolf“ heißen könnte.
1774 beginnt seine künstlerisch bedeutsamste Zeit, die 1779 bereits wieder endete, als er von dem Berner Verleger Abraham Wagner den Auftrag bekommen hatte, 200 Vorlagen von Bergmotiven für ein großes Buchprojekt zu erstellen. Mehrmals malt er in der Beatushöhle. Sein bekanntestes Höhlenwerk stammt aus der „Bärenhöhle bei Welschenrohr, das heute im Kunstmuseum Solothurn gezeigt wird.
Der Vortrag zeigt das Leben von Wolf, auch im Kontext seiner Zeit, und vor allem einige seiner Gemälde. Sie werden auch kontrastiert mit Bildern aus anderen Zeiten und von anderen Malern.