Erstellung von Thesen zum Vorkommen von Karsthohlräumen durch die Auswertung von Ganglinien

Rafael Grimm

Am Beispiel Aachtopf (Süddeutschland) wird aufgezeigt, wie Thesen zum Vorkommen von Karsthohlräumen erstellt werden. Die Thesen beinhalten zunächst nur abstrakte Vorstellungen. Durch weitere Beobachtung, insbesondere der Auswirkung von besonderen Ereignissen, können die Thesen bestätigt, verworfen oder weiter entwickelt werden. Im einem der vorgetragenen Beispiele handelt es sich um den Hinweis auf einen bisher unentdeckten Seitengang, der aus der tiefenphreatischen Zone in die seichtphreatische oder vadose Zone führt. Grundlage für die These sind Daten vom Wasserstand und von der Wassertemperatur.