Riesending: Das grosse Aufräumen

Ulrich Meyer

Die Riesending-Schachthöhle auf dem Untersberg ist mit aktuell 21,3 km Ganglänge und 1149 m Tiefe die grösste Höhle Deutschlands. Nach dem Unfall von Johann Westhauser zu Pfingsten 2014 und der aufwändigen Rettung, die weltweit durch die Medien ging, ist die Forschung mittlerweile wieder angelaufen. Forschungsziele der letzten Jahre waren vor allem die drei Tiefenäste der Höhle. Dabei konnten Endsiphons in Krakencanyon (-1149 m), Auencanyon (-1148 m) und im Suppendunstgang bei der Krötenhalle (-1080 m) erreicht werden. Verbunden mit den Forschungsvorstössen finden regelmässig Aufräumarbeiten statt und bis hinauf ins Biwak 3 (-700 m) kann die Höhle mittlerweile wieder als sauber gelten.